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Willkommen bei Telespazio VEGA Deutschland

Telespazio VEGA Deutschland ist ein etabliertes Consulting-, Technologie- sowie Engineering Services Unternehmen. In den letzten 30 Jahren haben wir uns einen erstklassigen Ruf im Hochtechnologiesegment erarbeitet, in dem Qualität und Zuverlässigkeit von größter Bedeutung sind. Unsere Wurzeln liegen im Bereich der Raumfahrt und die dort gesammelten Erfahrungen bringen uns Vorteile in unseren anderen Kernmärkten Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie.

Telespazio VEGA Deutschland GmbH ist aus der Verschmelzung der Telespazio Deutschland GmbH mit der VEGA Space GmbH Anfang September 2012 entstanden. Dieser Zusammenschluss sollte vor allem dazu dienen, den Anforderungen der Märkte besser zu entsprechen und unseren Kunden weltweit mehr integrierte Serviceleistungen anbieten zu können.
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      | August 2016 |
      Telespazio VEGA sichert Geschäftsbeziehungen mit ESOC für weitere fünf Jahre

      Pressemitteilung - Darmstadt, 3. August 2016  

      ​Das Darmstädter Raumfahrtunternehmen Telespazio VEGA Deutschland, Tochtergesellschaft von Telespazio (Leonardo/Thales) hat sich erfolgreich für den Rahmenvertrag mit dem Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESOC) der European Space Agency (ESA) qualifiziert. Für die kommenden fünf Jahre kann das Unternehmen so über 160 bestehende Arbeitsplätze sichern und bietet ihnen somit auch Planungssicherheit.

      Die Aufgabengebiete des Rahmenvertrags reichen von der Systementwicklung bis hin zum 24/7-Betrieb von Satelliten. Konkret ausgeschrieben waren die Disziplinen Satellitenbetrieb, Betriebs-Engineering, IT-Dienstleitungen, Bodenstationsbetrieb, Systementwicklung und Flugdynamik & Navigation. Das Konsortium unter Leitung von Telespazio VEGA war das einzige, das für alle sechs Disziplinen ein Angebot einreichte. Darüber hinaus schnitt das Konsortium im Vergleich zu seinen Mitbewerbern über alle Disziplinen hinweg mit sehr guten Bewertungen im Gesamtranking ab. 

      Diese Bestnote wird sich auch positiv auf die Sicherung der Auftragslage aller Konsortialmitglieder auswirken, in welchem weitere deutsche Firmen wie Serco Services, CGI Deutschland, Hessentech, Solenix Deutschland, Thorn Sicherheits GmbH, VisionSpace Technologies, PosiTim sowie die TU Darmstadt, vertreten sind.

      Aktuell deckt das Konsortium bereits 47% des Auftragsvolumens in den sechs ausgeschriebenen Disziplinen ab.

      Sigmar Keller, Chief Executive Officer, zeigte sich sehr erfreut über die starke Position des Unternehmens in der Darmstädter Raumfahrt. 

       „Es ist das erste Mal, dass ESOC so viele Arbeitsbereiche in einem Vertrag ausschreibt. Der Rahmenvertrag ist definitiv einer der wichtigsten für unser Unternehmen und wir sind sehr stolz auf das erzielte Ergebnis. Es unterstreicht sowohl unsere langjährige Beziehung zum ESOC als auch die exzellente Zusammenarbeit mit den Konsortialpartnern.“

      PR_ESOC Frame Contract_ German_2016_08_03.pdfPR_ESOC Frame Contract_ German_2016_08_03.pdf

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      | Juli 2016 |
      Australien – Hubschraubersimulator ist betriebsbereit

      ​Während der letzten 12 Monate hat das Training Solutions Team bei Telespazio VEGA unter Hochdruck gearbeitet: Nun ist der Simulator für den australischen MRH90 Hubschrauber, genannt ‚Aircraft Systems Trainer‘ (AST), fertiggestellt. Zum AST gehört unter anderem ein Cockpitreplik, welches letzte Woche an die Airbus Group Australia Pacific geliefert wurde. Zum Einsatz kommen soll der AST an der Rotary Wing Aircraft Maintenance School (RAMS) der australischen Armee in Oakey, Queensland, Australien.

      Aufbau abgeschlossen

      Der Aufbau besteht aus dem nachgebauten Cockpit, welches nach Australien verschifft und dort wieder zusammengebaut wurde; der IT-Infrastruktur, bestehend aus einem Server und etwa 20 PCs und einem vernetzten Schulungsraum, in welchem sich zwölf Arbeitsstationen für Studenten mit je vier Bildschirmen und eine Konsole für den Ausbilder befinden.

      Kundenschulung

      Vor der Endabnahme und Bewertung, die im Rahmen des so genannten ‚Final Acceptance Test and Evaluation‘ (FATE) stattfindet, wurde noch eine Reihe von Schulungen für die Ausbilder der australischen Streitkräfte durchgeführt. Darin wurde ihnen gezeigt wurde, wie sie den Simulator bedienen und warten können. Nach der Inbetriebnahme soll die Hardware des AST von den Airbusmitarbeitern vor Ort gewartet werden. Bereits nach dem ersten Schulungstag waren ersten Erfolge sichtbar:

      • So waren die zukünftigen Ausbilder am Ende des ersten Tages so vertraut mit dem System, dass sie eine Wartungsprozedur von 230 Schritten innerhalb von weniger als einer Stunde ausführen konnten,
      • Ausbilder, die mit dem echten Hubschrauber arbeiten, konnten den AST auf Anhieb bedienen.

      Endabnahme und Bewertung

      Am 15. Juli war es endlich soweit und die erste Betriebsfähigkeitsprüfung, genannt ‚Test Readiness Review‘ (TRR), für die Endabnahme und Bewertung (FATE) des MRH90AST war bestanden!

      Nachdem dieser wichtige Meilenstein erreicht wurde, ist der erfolgreiche Abschluss des Projekts in greifbare Nähe gerückt. FATE wird noch eine weitere Woche dauern und der AST wird noch von einigen Endnutzern auf Herz und Nieren geprüft werden.

      MRH90 AST Kangaroo team.jpg

      Das MRH90 AST "Känguru-Team" schaut sich den echten MRH90-Hubschrauber an.

      Wissenswertes über das MRH90 AST Projekt

      Der australische Hubschrauber MRH90 ist seiner europäischen Version, dem NH90 TTH sehr ähnlich. Bereits im Rahmen seiner NH90-Trainingsproduktlinie hatte Telespazio VEGA Deutschland einen virtuellen Wartungstrainer (VMT) entwickelt, der nun bei den niederländischen, schwedischen, norwegischen und französischen Streitkräften im Einsatz ist. Mit dem MRH90 AST wird ein weiteres Mal das Vertrauen bestätigt, welches die Kunden seit über 20 Jahren in die simulationsbasierten Trainingslösungen von Telespazio VEGA setzen.

      Weiterführende Links

      Pressemitteilung 23. März 2015: Telespazio VEGA Deutschland entwickelt Aircraft Systems Trainer für den MRH90-Hubschrauber

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      | Juni 2016 |
      Mehr Spaß mit End-to-End-Lösungen

      Spätestens seit dem letzten WhatsApp-Update hat jeder schon einmal von End-to-End-Verschlüsselung gehört. Aber End-to-End-Lösungen in der Raumfahrt? Ist das Weltall nicht unendlich? Wir haben mit Chief Operations Officer, Yves Constantin, gesprochen und wollten mehr dazu wissen.

      Frage: End-to-End hört man immer mehr, aber jeder nutzt den Begriff wieder anders. Wie kann man sich das vorstellen, End-to-End in der Raumfahrt?

      Yves Constantin: Komplexe Systeme haben mehrere „Enden“. Auf der einen Seite  handelt es sich dabei um viele Teilbereiche, um die man sich kümmern muss, damit eine Mission erfolgreich ist. Zum Beispiel im Fall des Bodensegments braucht man mindestens eine Bodenstation mit Antennen, Hardware und Software, um die Signale zu senden und zu empfangen. Dann gibt es ein Kontrollzentrum, von welchem aus der Satellit gesteuert wird – und die notwendigen Kontrollsysteme und Planungssysteme, um das zu ermöglichen. Und schlussendlich müssen die Daten, die der Satellit erfasst sendet, in einer Form weiterverarbeitet werden, damit der Nutzer sie verwenden kann.

      Auf der anderen Seite bezeichnet dies auch die Wertschöpfungskette innerhalb jedes einzelnen Teilbereichs: Man braucht eine Menge kluger Köpfe, die diese konzipiert, plant, entwickelt, betreibt und instand hält oder weiterentwickelt. Als Unternehmen kann man nun Experte in einem der Gebiete bleiben und dort richtig in die Tiefe gehen. Oder aber man entscheidet sich zu wachsen und nach und nach Experte in allen diesen Gebieten werden. Dann sprechen wir auch von Ende-zu-Ende: Von der Planung bis zur Datennutzung sozusagen. Dafür machen wir das alles schließlich: für die Daten, auf die wir neugierig sind, weil sie uns weiterbringen – in Forschung, Entwicklung oder Erkenntnis über die Erde und das Weltall. 

      Was bedeutet das dann konkret? Auf welchem Gebiet muss man Spezialist sein?

      Yves Constantin: Wir müssen in allen diesen Gebieten zunächst richtig gut sein und verstehen, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Vor allem muss man verstehen, wie die verschiedenen Schnittstellen zusammenarbeiten und unser Inseldenken aufgeben. Zieht man beispielsweise die Betriebsteams bereits zu Anfang des Designs eines Kontrollsystems hinzu, bekommt man ein ganz anderes Ergebnis.

      Wird das nicht ohnehin schon gemacht?

      Yves Constantin: Natürlich wird hier zusammengearbeitet. Der Unterschied zwischen einer End-to-End-Lösung im Vergleich zu einer Lösung mit mehreren unterschiedlichen Dienstleistern besteht in dem Aufwand für den Kunden und den Kosten, die daraus entstehen. Schreibt der Kunde den Auftrag an mehrere Partner aus, muss er selbst die Vorarbeit leisten und die Schnittstellen definieren. Sonst kocht am Ende jeder sein eigenes Süppchen. Das nimmt viel Zeit in Anspruch. Vergibt er den Vertrag an einen Dienstleister, der alles übernimmt, muss er zwar darauf vertrauen, dass wir alles richtig machen – aber der Kunde spart dadurch auch Zeit.

      Heißt das dann umgekehrt auf der Seite des Anbieters, also zum Beispiel Telespazio VEGA, mehr Verantwortung und mehr Arbeit?

      Yves Constantin (lacht): Vor allem Sicherung der Arbeitsplätze! Wir bieten ja nicht auf Ausschreibungen, um uns Arbeit zu machen, sondern um unseren Mitarbeitern Arbeit zu geben. Aber im Ernst: In einem End-to-End-Vertrag hat man einfach mehr Spaß. Man kann seine Kenntnisse erweitern, man hat mehr Austausch zwischen den spezialisierten Teams – und der Kunde hat weniger so genannte Interaktionskosten. Das Optimierungspotenzial ist auch größer, denn alles liegt in einer Hand. Und wenn der Spielplatz größer ist, bedeutet das auch, dass es mehr Spielraum für Kreativität und Genie gibt. Dafür übernehmen wir gerne die Verantwortung.


      Wollen Sie mehr darüber erfahren, was wir tun? Wir haben einiges zu bieten: Ein breites Portfolio, spannende Jobs und eine ganze Reihe internationaler Projekte!

 

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