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Willkommen bei Telespazio VEGA Deutschland

Telespazio VEGA Deutschland ist ein etabliertes Consulting-, Technologie- sowie Engineering Services Unternehmen. In den letzten 30 Jahren haben wir uns einen erstklassigen Ruf im Hochtechnologiesegment erarbeitet, in dem Qualität und Zuverlässigkeit von größter Bedeutung sind. Unsere Wurzeln liegen im Bereich der Raumfahrt und die dort gesammelten Erfahrungen bringen uns Vorteile in unseren anderen Kernmärkten Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie.

Telespazio VEGA Deutschland GmbH ist aus der Verschmelzung der Telespazio Deutschland GmbH mit der VEGA Space GmbH Anfang September 2012 entstanden. Dieser Zusammenschluss sollte vor allem dazu dienen, den Anforderungen der Märkte besser zu entsprechen und unseren Kunden weltweit mehr integrierte Serviceleistungen anbieten zu können.
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      | Juni 2016 |
      Mehr Spaß mit End-to-End-Lösungen

      Spätestens seit dem letzten WhatsApp-Update hat jeder schon einmal von End-to-End-Verschlüsselung gehört. Aber End-to-End-Lösungen in der Raumfahrt? Ist das Weltall nicht unendlich? Wir haben mit Chief Operations Officer, Yves Constantin, gesprochen und wollten mehr dazu wissen.

      Frage: End-to-End hört man immer mehr, aber jeder nutzt den Begriff wieder anders. Wie kann man sich das vorstellen, End-to-End in der Raumfahrt?

      Yves Constantin: Komplexe Systeme haben mehrere „Enden“. Auf der einen Seite  handelt es sich dabei um viele Teilbereiche, um die man sich kümmern muss, damit eine Mission erfolgreich ist. Zum Beispiel im Fall des Bodensegments braucht man mindestens eine Bodenstation mit Antennen, Hardware und Software, um die Signale zu senden und zu empfangen. Dann gibt es ein Kontrollzentrum, von welchem aus der Satellit gesteuert wird – und die notwendigen Kontrollsysteme und Planungssysteme, um das zu ermöglichen. Und schlussendlich müssen die Daten, die der Satellit erfasst sendet, in einer Form weiterverarbeitet werden, damit der Nutzer sie verwenden kann.

      Auf der anderen Seite bezeichnet dies auch die Wertschöpfungskette innerhalb jedes einzelnen Teilbereichs: Man braucht eine Menge kluger Köpfe, die diese konzipiert, plant, entwickelt, betreibt und instand hält oder weiterentwickelt. Als Unternehmen kann man nun Experte in einem der Gebiete bleiben und dort richtig in die Tiefe gehen. Oder aber man entscheidet sich zu wachsen und nach und nach Experte in allen diesen Gebieten werden. Dann sprechen wir auch von Ende-zu-Ende: Von der Planung bis zur Datennutzung sozusagen. Dafür machen wir das alles schließlich: für die Daten, auf die wir neugierig sind, weil sie uns weiterbringen – in Forschung, Entwicklung oder Erkenntnis über die Erde und das Weltall. 

      Was bedeutet das dann konkret? Auf welchem Gebiet muss man Spezialist sein?

      Yves Constantin: Wir müssen in allen diesen Gebieten zunächst richtig gut sein und verstehen, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Vor allem muss man verstehen, wie die verschiedenen Schnittstellen zusammenarbeiten und unser Inseldenken aufgeben. Zieht man beispielsweise die Betriebsteams bereits zu Anfang des Designs eines Kontrollsystems hinzu, bekommt man ein ganz anderes Ergebnis.

      Wird das nicht ohnehin schon gemacht?

      Yves Constantin: Natürlich wird hier zusammengearbeitet. Der Unterschied zwischen einer End-to-End-Lösung im Vergleich zu einer Lösung mit mehreren unterschiedlichen Dienstleistern besteht in dem Aufwand für den Kunden und den Kosten, die daraus entstehen. Schreibt der Kunde den Auftrag an mehrere Partner aus, muss er selbst die Vorarbeit leisten und die Schnittstellen definieren. Sonst kocht am Ende jeder sein eigenes Süppchen. Das nimmt viel Zeit in Anspruch. Vergibt er den Vertrag an einen Dienstleister, der alles übernimmt, muss er zwar darauf vertrauen, dass wir alles richtig machen – aber der Kunde spart dadurch auch Zeit.

      Heißt das dann umgekehrt auf der Seite des Anbieters, also zum Beispiel Telespazio VEGA, mehr Verantwortung und mehr Arbeit?

      Yves Constantin (lacht): Vor allem Sicherung der Arbeitsplätze! Wir bieten ja nicht auf Ausschreibungen, um uns Arbeit zu machen, sondern um unseren Mitarbeitern Arbeit zu geben. Aber im Ernst: In einem End-to-End-Vertrag hat man einfach mehr Spaß. Man kann seine Kenntnisse erweitern, man hat mehr Austausch zwischen den spezialisierten Teams – und der Kunde hat weniger so genannte Interaktionskosten. Das Optimierungspotenzial ist auch größer, denn alles liegt in einer Hand. Und wenn der Spielplatz größer ist, bedeutet das auch, dass es mehr Spielraum für Kreativität und Genie gibt. Dafür übernehmen wir gerne die Verantwortung.


      Wollen Sie mehr darüber erfahren, was wir tun? Wir haben einiges zu bieten: Ein breites Portfolio, spannende Jobs und eine ganze Reihe internationaler Projekte!

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      | Mai 2016 |
      Telespazio VEGA Deutschland auf der ILA Berlin Airshow

      Pressemitteilung - Berlin, 31. Mai 2016

      Das Darmstädter Luft- und Raumfahrtunternehmen Telespazio VEGA Deutschland, eine Tochtergesellschaft von Telespazio (Leonardo/Thales), wird auf der diesjährigen ILA Berlin Airshow ausstellen, welche ihre Tore vom 1.-4. Juni 2016 auf dem Berlin Expo Centre Schönefeld öffnet. Die ILA ist eine der wichtigsten Leistungsshows für Luft- und Raumfahrt in Europa.

      Telespazio VEGA wird auf der ILA verschiedene Aspekte des Unternehmensportfolios zeigen: Diese reichen von Beteiligungen an bekannten Raumfahrtmissionen über Trainingslösungen für die Luftfahrtbranche bis hin zum Angebot eines Breitbandzugangs über Satellit. Die Münchner Schwesterfirma GAF, ein e-GEOS-Unternehmen (Telespazio/ASI), wird ebenfalls am Stand vertreten sein und ihre Geoinformationslösungen vorstellen.

      Konkret wird Telespazio VEGA während der Fachbesuchertage (1.-2. Juni) einige der verwendeten Technologien live vorführen: Am Hauptstand in Halle 4, Stand 406, präsentiert das Unternehmen seinen virtuellen Wartungstrainer für den NH90-Transporthubschrauber. Am Außenstand vor der Halle 4 wird es außerdem Vorführungen zum Internetzugang über Satellit geben.

      Darüber hinaus liefert Telespazio VEGA auch einen aktiven Beitrag zum BDLI Space Pavilion, einer einzigartigen Erlebniswelt, welche die Kompetenzen der deutschen Raumfahrtindustrie zeigt:

      Im Space Pavilion können Fach- und Publikumsbesucher selbst Hand an einen Satelliten legen und lernen, diesen zu steuern, nachdem er sich nach dem Start von der Rakete gelöst hat: Es handelt sich dabei um eine interaktive Simulation, die den Besucher durch die einzelnen Schritte führt. Besucher finden diese Demo im Bereich „Bodensegment“ im Space Pavilion. Das Beispiel Satellitenbetrieb ist dabei ein Teil des Bodensegments, welches von zentraler Bedeutung für jede Raumfahrtmission ist. Telespazio VEGA steuert zahlreiche Bodensysteme zu Satellitenmissionen bei – viele dieser Satelliten werden im Space Pavilion ausgestellt sein.

      Telespazio VEGA Deutschland ist ein aktives Mitglied des BDLI, des Bundesverbands der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, einem der Veranstalter der ILA Berlin Airshow. Die Messe wird gemeinsam vom BDLI und der Messe Berlin organisiert.

      Pressrelease_ILABerlinAirshow 2016_German.pdfPressrelease_ILABerlinAirshow 2016_German.pdf

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      | Mai 2016 |
      Wo ist Galileo? Wir wissen, wer es weiß!

      Am 24. Mai 2016 um 10:48 Uhr mitteleuropäischer Zeit werden zwei weitere Galileo-Satelliten von Europas Weltraumbahnhof in Französisch Guyana ins All starten. Sie werden Teil der bereits bestehenden Satelliten-Konstellation aus 12 Satelliten, die unsere Erde umkreisen.

      Navigation ist für Behörden, private Nutzer und Unternehmen auf unserem Planeten enorm wichtig geworden. Präzise Positionsbestimmung ist nicht nur für den Transportsektor, die Landwirtschaft, sondern auch für den Hobbyjogger auf seinem sonntäglichen Lauf äußerst nützlich. Doch bevor wir uns auf der Erde orten können, müssen wir eine Frage beantworten: Wo sind denn die Satelliten eigentlich?

      Navigation für die Navigation

      Daher haben wir uns mit zwei unserer Telespazio VEGA-Kollegen im Navigation Support Office am Europäischen Satellitenkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt unterhalten, die uns diese Frage beantworten konnten. Telespazio VEGA ist eines von mehreren Unternehmen, das im Navigation Support Office mitarbeitet.

      Wir freuen uns bereits auf die Zeit nach dem Start,“ erklärt uns Gwendolyn Läufer, Navigation Engineer im ESOC Navigation Support Office. „Unsere Arbeit beginnt erst in der Kommissionierungsphase, also dann wenn der Satellit beginnt, Signale zu übertragen. Das passiert einige Wochen nach dem Start. Die Nutzer warten natürlich gespannt darauf, wie sich das Navigationssignal verändert und verbessert, sobald zwei weitere Satelliten zu der vorhandenen Satellitenkonstellation hinzustoßen. Und wir möchten sie natürlich als allererste mit einer zentimetergenauen Umlaufbahnbestimmung der Satelliten beeindrucken; diese Vorhersagen sind notwendig, um spannende und präzise Anwendungen aus Navigationssignalen zu ziehen.“

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      Bestimmen demnächst die genaue Position der neusten Galileo Satelliten: Unsere Kollegen in der Navigation Facility sind ganz vorne mit dabei. - Foto: Jürgen Mai.

      Diese präzisen Umlaufbahnbestimmungen sind möglich, weil Navigationssatelliten ein ganz besonderes Merkmal aufweisen: Sie übertragen permanent Signale, die speziell für die Positionsbestimmung entwickelt wurden. Das Signal kann von Galileo-Empfängern auf der ganzen Welt empfangen werden. Im Gegenzug liefern diese Empfänger einen permanenten Fluss an genauen Positionsinformationen, welche dazu verwendet werden, die präzisen Galileo-Umlaufbahnen zu messen und vorherzusagen. 

      Zum Vergleich: Die Umlaufbahnen der vielen anderen Satelliten, zum Beispiel wenn sie zu anderen Planeten reisen, können nur mithilfe ihrer eigenen Instrumente an Bord bestimmt werden und von Informationen, die man aus dem Kontakt mit dem Satelliten erhält; also während der Uplink- und Downlink-Verbindungen mit dem Boden.

      Darauf kann man stolz sein

      “Das Navigation Support Office war das erste Analysezentrum, welches die Umlaufbahnen der neu gestarteten Galileo-Satelliten präzise bestimmen konnte”, fügt Adam Vigneron hinzu, Software Engineer und auch Telespazio VEGA-Kollege. „Darauf kann man ziemlich stolz sein! Stellen Sie sich das so vor: Wir berechnen eine Schätzung der Position des Satelliten mit einer Genauigkeit von 5 Zentimetern und das, während der Satellit sich in 23.222 km von der Erde entfernt zusätzlich auch noch bewegt. Das ist vergleichbar mit der Vorhersage, wo sich ein menschliches Haar irgendwo in Wiesbaden gerade befindet, während wir auf der Darmstädter Mathildenhöhe stehen!“

      Gwen und Adam haben jedenfalls bereits bestätigt, dass sie den Galileo-Start am 24. Mai verfolgen werden. So bekommen sie einen ersten Einblick in die nächsten Herausforderungen. Wir wünschen dem Navigationsteam eine erfolgreiche erste Umlaufbahnbestimmung!

      Telespazio VEGA und Galileo

      Telespazio VEGA ist in vielerlei Hinsicht an Galileo beteiligt. Über das gesamte Unternehmen verteilt arbeiten etwa 35 Personen an diesem Programm, darunter - wie beschrieben - in der Navigation Facility.

      Im Bereich „Software Solutions“ hat Telespazio VEGA zahlreiche Bodensysteme für Galileo entwickelt oder ist aktuell an der Entwicklung und Weiterentwicklung neuer Systeme beteiligt. Dazu gehören

      • der Konstellationssimulator (CSIM), welcher die gesamte Galileo-Satellitenkonstellation simuliert. Außerdem wird das Flight Control Team durch das Unternehmen darauf aufbauend trainiert. 
      • der Hardware-in-the-loop-simulator, den wir als Hauptauftragnehmer entwickelt haben.
      • Die Entwicklung der Assembly, Integration & Validation Platform (AIVP) für das Bodenmissionssegment.
      • Das Testen und Validieren der ersten vier Galileo-Satelliten während der In-Orbit-Validation-Phase (IOV)
      • Die Entwicklung der Galileo System Simulation Facility (GSSF): ein System, welches die Funktion und die Leistung des Galileo-Satellitennavigationssystems begutachtet und auswertet.
      • Die Validierung des Missionssegments am Standort von Thales Alenia Space in Ditzingen.

      Bereits vor dem Start haben unsere Kollegen im ICT-Team am ESOC in Darmstadt sichergestellt, dass die Netzwerke und IKT-Systeme optimal laufen. Ganz besonders während des Starts und der ersten Umläufe um die Erde (LEOP) müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden. Damit kann der Satellit „beruhigt“ starten!

      Wir sind auch stolz darauf, dass viele unserer Kollegen am Betrieb dieser ersten Phase und dem darauffolgenden Routinebetrieb beteiligt sein werden.

      • Am Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen besteht das permanente Flight Control Team zu einem großen Teil aus Telespazio VEGA-Mitarbeitern. Über Spaceopal stellt unser Unternehmen auch den Missionsdirektor für die LEOP.
      • Und da die LEOP auch vom ESOC in Darmstadt aus begleitet wird, ist es keine Überraschung, dass das Flight Control Team auch hier zum Teil durch unsere Kollegen unterstützt wird, zum Beispiel durch Spacecraft Operations Engineers für Datenverarbeitung, Lage- und Bahnsteuerung oder Energie- und Wärmeversorgung der Satelliten.
      • Gleichzeitig wird das Telespazio VEGA GIMUS-Team (Ground Infrastructure Maintenance and User Support/ Instandhaltung der Bodeninfrastruktur und Anwendersupport) während der LEOP verstärkt zur Verfügung stehen, um die Softwaresysteme der Bodenstationen optimal zu betreuen.

      Wer den Start live miterleben möchte, kann dies über den Web Stream auf www.esa.int tun.

      Über Galileo

      Galileo ist Europas globales Satellitennavigationssystem in ziviler Hand. Es stellt hochgenaue und garantierte globale Positionsbestimmungen zur Verfügung. 

      Weiterführende Links

      ESA:  Navigation Facility - Galileo

      DLR: Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen

      Telespazio: Die Telespazio-Gruppe und Galileo - spaceopal - Galileo-Kontrollzentrum in Fucino

      GSSF Website

 

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