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Willkommen bei Telespazio VEGA Deutschland

Telespazio VEGA Deutschland ist ein etabliertes Consulting-, Technologie- sowie Engineering Services Unternehmen. In den letzten 30 Jahren haben wir uns einen erstklassigen Ruf im Hochtechnologiesegment erarbeitet, in dem Qualität und Zuverlässigkeit von größter Bedeutung sind. Unsere Wurzeln liegen im Bereich der Raumfahrt und die dort gesammelten Erfahrungen bringen uns Vorteile in unseren anderen Kernmärkten Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie.

Telespazio VEGA Deutschland GmbH ist aus der Verschmelzung der Telespazio Deutschland GmbH mit der VEGA Space GmbH Anfang September 2012 entstanden. Dieser Zusammenschluss sollte vor allem dazu dienen, den Anforderungen der Märkte besser zu entsprechen und unseren Kunden weltweit mehr integrierte Serviceleistungen anbieten zu können.
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      | Oktober 2017 |
      Copernicus - Sentinel-5P satellite launched successfully: Set to monitor the Earth's atmosphere conditions

      Plesetsk Cosmodrome (Russia) - 13/10/2017   

      Dieser Artikel steht nur in Englischer Sprache zur Verfügung.   

      The Sentinel-5P satellite - part of the ESA’s Copernicus Earth observation programme - was launched successfully today at 9:27 GMT (11:27 CET) from the Plesetsk Cosmodrome in Russia, using a Rockot carrier.

      This is the first Copernicus mission dedicated to monitoring the atmosphere. The information gathered by the Sentinel-5P will be used through the Copernicus Atmosphere Monitoring Service to forecast the quality of the air and for decision-making processes.

      The Sentinel-5P will join another five ESA Sentinels put into orbit since 2014.

      Since 2013, Telespazio, along with its subsidiary Telespazio VEGA Deutschland, has played its part in preparing the Sentinel-5P mission as part of the contract awarded to it by the ESOC (ESA’s European Space Operations Centre). Telespazio VEGA Deutschland provided a vast array of services: from operations and engineering, to flight dynamics and ICT (network engineering, IT coordination and data systems).

      Telespazio is one of the leading industrial partners in Copernicus, a programme coordinated and run by the European Commission, in order to provide Europe with its own Earth observation capacity. The Company has been and continues to be involved in the creation, maintenance, and evolution of the Payload Data Ground Segments (PDGS) for Sentinel-1 and Sentinel-3, the Mission Control Systems for Sentinel-1, Sentinel-2, Sentinel-3 and Sentinel-5P and the infrastructure for access to the Earth observation products the Copernicus missions (Copernicus Space Component Data Access – Coordinated Data Access System – CSCDA/CDS).

      Within the Copernicus Operations sector, Telespazio’s staff supports to the ESOC during pre- and post-launch phases for the Sentinel satellites, and is responsible for CSCDA/CDS operations, as well as for acquiring data from the Sentinel-1 and Sentinel-2 missions, from the e-GEOS Space Centre in Matera. In addition, as the main contractor, it will be responsible for managing the end-to-end service for the operations until 2021, and for maintenance and evolution of the entire earth segment of the Sentinel-3 mission.

      oreover, it supports AIRBUS in its operational activities for the entire earth segment of the Sentinel-1 mission.ithin the Copernicus Operations sector, Telespazio’s staff supports to the ESOC during pre- and post-launch phases for the Sentinel satellites, and is responsible for CSCDA/CDS operations, as well as for acquiring data from the Sentinel-1 and Sentinel-2 missions, from the e-GEOS Space Centre in Matera. In addition, as the main contractor, it will be responsible for managing the end-to-end service for the operations until 2021, and for maintenance and evolution of the entire earth segment of the Sentinel-3 mission. Moreover, it supports AIRBUS in its operational activities for the entire earth segment of the Sentinel-1 mission.

      In the Copernicus Services sector, Telespazio engages in the activities related to the management of emergencies, land and maritime safety, management of ground resources, and the monitoring climate changes. In fact, the Matera Space Centre is one of three Core Ground Segment stations for the Copernicus programme, and receives radar and optical data acquired by the Sentinel-1 and Sentinel-2 missions.

      Finally, Telespazio provides earth observation data obtained from the COSMO-SkyMed and IRS missions to the Copernicus programme.

      This article was first published on www.telespazio.com

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      | September 2017 |
      Satelliten steuern wie die Profis im neuen DLR_School_Lab TU Darmstadt

      Pressemitteilung - Darmstadt, 21. September 2017   

      Das Darmstädter Raumfahrtunternehmen Telespazio VEGA Deutschland, ein Tochterunternehmen der Telespazio SpA (Leonardo/Thales), unterstützt das neue DLR_School_Lab in Darmstadt. Das Unternehmen steuert Simulationssoftware bei, mit der Profis lernen Satelliten zu steuern. Ermöglicht wird dies durch eine besondere Kollaboration mit dem Europäischen Satellitenkontrollzentrum (ESA/ESOC).

      Das Schülerlabor der TU Darmstadt und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt wurde am 21. September 2017 eröffnet. Dort entdecken Schülerinnen und Schülern die Welt der Technik und Forschung durch spannende Experimente.

      Für den Schwerpunkt Raumfahrt ist ein kompletter Raum dem ESOC-Satellitenkontrollzentrum nachempfunden – nur, dass hier keine echten Satelliten gesteuert werden. Diese kommen aus der Simulationssoftware von Telespazio VEGA Deutschland, dem „Spacecraft Operations Training Centre“ (STC). An der Steuerkonsole merken dies die Schülerinnen und Schüler jedoch nicht: Dank des STC wird der Satellit so realitätsnah wie möglich nachgebildet. Flugbahnberechnungen, kritische Manöver und Teamarbeit sind hier genauso spannend wie bei den Profis.

      Das STC wurde 2009 von Telespazio VEGA Deutschland in Zusammenarbeit mit der ESA entwickelt, um Jugendlichen und Studenten Satellitenbetrieb in vereinfachter Form spielerisch näher zu bringen. Mehrere Universitäten haben seither das STC in ihren Lehrplan integriert. Das STC wird auch dazu verwendet, Neu- und Quereinsteiger in den Grundlagen des Satellitenbetriebs auszubilden bevor sie erste Erfahrungen an echten Steuerkonsolen sammeln.

      Sigmar Keller, Geschäftsführer der Telespazio VEGA Deutschland, zeigte sich bei der Eröffnung des DLR_School_Labs begeistert von der Einrichtung: „Es ist für uns ein Privileg das Labor in unserer Heimatstadt Darmstadt zu unterstützen. Nicht nur, weil wir hier mit unseren langjährigen und wertgeschätzten Partnern ESOC, DLR und der TU Darmstadt zusammenarbeiten, sondern auch, weil wir hier gemeinsam einen Grundstein legen um Schülerinnen und Schüler für die Raumfahrt zu begeistern.“

      Telespazio VEGA Deutschland entwickelt seit Jahrzehnten professionelle Simulationssoftware für Satelliten, so zum Beispiel für die ESA-Missionen Rosetta oder BepiColombo. Oftmals nehmen Kunden auch den Trainingsservice in Anspruch: So genannte Simulation Officers erstellen dabei Ideal-Szenarien sowie Fehlerfälle, die im Satellitenbetrieb vorkommen können und leiten das Flugkontrollteam durch einen intensiven Trainingsplan – jeweils angepasst an die Besonderheiten des Satelliten und seiner Mission.

      DLR School Lab Eröffnung - ESA/Jürgen Mai
      Haben den Nachbau des Satellitenkontrollzentrums im DLR_School_Lab ermöglicht (von rechts nach links, stehende Gruppe): Sigmar Keller, John Lewis, Frank Zimmermann, Stephanie Ueltzhöffer, Marcus Zücker, Reinhold Bertrand. Foto: Coypright ESA/Jürgen Mai.

      Pressekontakt

      Tel: +49 (0) 6151 8257-764
      Mobile: +49 (0)162 21 48 175
       

      Weiterführende Links

      Simulationslösungen (Englisch) | Trainingslösungen (Englisch)

      DLR_School_Lab Website | ESOC Website | TU Darmstadt Website

      Thumbnail: ESA / J. Mai 

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      | August 2017 |
      Eine Reise in den Fußstapfen eines Astronauten

      Einblicke in die letzten Tage vor Paolo Nespoli’s Start zur Internationalen Raumstation  

      Die Internationale Raumstation umkreist unseren Planeten bereits fast 20 Jahre. Wenn Astronauten und Kosmonauten ihr Raumfahrtabenteuer beginnen, indem sie die Erde auf einer Soyuz-Rakete verlassen, dann ist dies das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit internationaler Teams aus verschiedenen Raumfahrtagenturen wie ESA, NASA, Roscosmos, JAXA und CSA, aber auch aus der kommerziellen Raumfahrtindustrie – und Unternehmen wie Telespazio VEGA Deutschland.

      Am 28. Juli begann Paolo Nespoli’s dritte Reise ins All: an Bord einer Soyuz-Rakete verließ er die Erde vom Raumfahrtbahnhof Baikonur in Kasachstan. Er wird etwa vier Monate an Bord der Internationalen Raumstation als Mitglied der Expedition 52/53 verbringen. Die Vorbereitungen für den Start begannen schon Monate im Voraus und beinhalteten viel Logistik, Experimente, die er in der Umlaufbahn durchführen soll, PR-Termine vor und während seiner Mission und natürlich der Besuch seiner Familie und engsten Freunde in Baikonur, die ihn bis kurz vor dem Start begleiten konnten.

      Unsere Kollegin Serena Bertone arbeitet bereits seit über fünf Jahren als Columbus-Instructor am Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln, um Astronauten und Kosmotauten auf ihre Mission zur ISS vorzubereiten. Sie unterstützt auch den Echtzeit-Regelbetrieb als Eurocom (European Communicator) im Columbus-Flugkontrollteam. Diesen Sommer jedoch hatte Serena das Privileg eine Einladung von Italiens erfahrenstem Astronauten, Paolo Nespoli, zu erhalten und seine Startvorbereitungen als so genannter „Family Support“ zu begleiten.

      Hier schildert sie ihre Eindrücke:

      „Das EAC Crew Office und andere EAC-Teams sind dafür zuständig, Familienangehörige und engste Freunde der Europäischen Astronauten von Moskau bis Baikonur zu begleiten. Meistens übernimmt dabei eine Person aus dem Crew Office die Begleitung der Familie des Astronauten und eine zweite Person, die der Astronaut selbst aussucht und meistens derselben Nationalität angehört, kümmert sich während der Reise um seine engsten Freunde. Während seines letzten Aufenthalts am EAC in Köln, wo ich Paolo für ein neues robotisches Experiment ausbildete, fragte er mich direkt, ob ich Interesse hätte, diese Aufgabe zu übernehmen. Es war ja wohl klar, dass ich sofort ja sagte!

      Die Vorbereitungen für die Reise in letzter Minute zwar etwas hastig, da wir weniger als zwei Monate Zeit hatten – normalerweise haben wir vier Monate, aber einige Verzögerungen hatten es diesmal nicht anders erlaubt. Dann traf ich endlich Paolos engste Freunde in Moskau. Der erste seiner Gäste traf bereits am Sonntagmorgen ein und wir hatten die Gelegenheit uns die russische Hauptstadt mit unserem Firmenmaskottchen, dem Telespatz, anzuschauen. Er fand das Bolshoi-Theater im Zentrum besonders interessant!

      P1040500 Moscow Bolshoi Theatre (1024x684) (1024x684).jpg
      Am Montag ging es gleich weiter ins Sternenstädtchen, um uns die Ausbildungseinrichtungen im Gagarin Kosmonautentrainingszentrum (GCTC) anzuschauen, in welchem alle Astronauten und Kosmonauten für ihre ISS-Missionen trainieren. Familien und Freunde haben in der Regel nicht die Möglichkeit bei diesen Trainings dabei zu sein; daher war dies die Gelegenheit endlich zu sehen, wo Paolo mehr als ein Jahr seiner Ausbildung verbringt bevor er startet.

      Am GCTC besuchten wir auch die Soyuz-Trainingseinrichtungen, die Nachbauten der russischen ISS-Module, die Gagarin-Galerie, den Nachbau der MIR-Station und eine Soyuz-2-Kapsel, die bereits geflogen war. Besonders beeindruckend war die weltweit größte Langarm-Zentrifuge, welche sich gleichzeitig um vier verschiedene Achsen bewegen kann, um den Wiedereintritt der Soyuz-Kapsel in die Erdatmosphäre zu simulieren. Definitiv nichts, was man am eigenen Leib erfahren möchte, nachdem man gegessen hat!

      P1040633 Soyuz taining facility (1024x684).jpgP1040662 Soyuz 2 capsule (1024x684).jpgSoyuz-Trainingseinrichtung & Soyuz 2-Kapsel

      P1040689 - Gagarin Gallery (1024x684).jpgP1040700 Centrifuge (1024x684).jpgSerena in der Gagarin-Galerie & Foto der Zentrifuge

      Paolo’s Familie und zwei weitere seiner engsten Freunde stießen am Montagabend zu uns. Wir trafen uns allerdings erst am Dienstagfrüh zum Frühstück, lernten uns kennen und bereiteten uns für unsere Weiterreise nach Baikonur vor. Erst später am Nachmittag flogen wir nach Baikonur. Gleich nach der Landung hatten wir unsere erste Gelegenheit Paolo zu treffen und uns mit ihm zu unterhalten, ihm Grüße aller derjenigen auszurichten, die es leider nicht nach Kasachstan geschafft hatten und seinen bisherigen Erfahrungen während seiner letzten Tage in Baikonur zu lauschen – allerdings all dies getrennt durch eine Glaswand, da er in Quarantäne war.

      Am nächsten Morgen, also Mittwoch, standen wir vor Sonnenaufgang auf und fuhren zum ersten Mal zum Baikonur-Raumfahrtbahnhof, um die Ankunft der Soyuz-Rakete mitzuerleben. Während die Rakete auf dem herannahenden Zug immer näher kam, wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass dies alles wirklich geschah: Wir würden eine echte Rakete starten sehen und waren aufgeregt wie kleine Kinder. In weniger als zwei Stunden war die Soyuz angekommen und aufgerichtet, und zwar auf demselben Startplatz, von dem auch Gagarin 1961 schon gestartet war. Währenddessen wurde es auch allmählich wärmer, die Tagestemperatur erreichte über 30 Grad und die Sonne schien über uns inmitten eines perfekten blauen Himmels.

      P1040856 launcher train (1024x684).jpgP1040904 launch pad (1024x684).jpgSoyuz-Rakete erreicht den Raumfahrtbahnhof per Zug

      P1040975 Soyuz upright 3 (1024x684).jpgAufgerichtete Soyuz-Rakete

      P1050026 Gagarin monument (1024x684).jpgWährend der kommenden Tage trotzte ich gemeinsam mit Paolos Freunden der schweißtreibenden Hitze, indem wir Baikonur zu Fuß erkundeten und viele über die Stadt verteilte Monumente entdeckten, wie zum Beispiel das Gagarin-Denkmal.

      Und dann endlich: Die Pressekonferenz im Kosmonautenhotel war gefüllt mit Journalisten, Familienangehörigen, Freunden und Touristen. Wir hatten die Möglichkeit noch einmal der Crew zu lauschen und zu erfahren, was sie von ihrer Mission erwarten und zu sehen, wie aufgeregt sie waren, sich diesem Abenteuer zu stellen.

      P1050063 Prime crew (1024x684).jpgHauptcrew v.l.n.r.: Paolo Nespoli, Sergey Ryazansky and Randy Bresnik und Backup-Crew Norishige Kanai, Alexander Misurkin und Mark Vande Hei

      Nach der Pressekonferenz gab es die traditionelle Shashlik-Party mit Freunden, Familienangehörigen, Paolo und seiner Crew. Obwohl wir ihn aufgrund der Quarantäne nicht berühren durften, war diese Zusammenkunft vermutlich ein Moment, den Paolos Freunde am meisten zu schätzen wussten.

      Der Tag des Starts, der Freitag, begann sehr früh am Morgen mit einem Meeting mit NASA- und Roscosmos-Vertretern, um die letzten Vorbereitungen abzuschließen, und auch um mit Paolos Freunden den Ablauf der Ereignisse an diesem Tag zu besprechen.

      Dann, kurz vor 16 Uhr, verließ die Crew das Kosmotautenhotel im traditionellen Zviosy-Bus, angefeuert von einer jubelnden Menge aus Familienmitgliedern, Freunden, Fans und Journalisten. Nächster Halt war das Gebäude 254 im Baikonur-Raumfahrtbahnhof, wo die Crew ihre Raumanzüge anlegte und sie routinemäßig auf Dichtheit prüfte. Wir sahen Paolo und die Crew ein letztes Mal in ihren Raumanzügen, als sie das Gebäude 254 verließen, der Staatlichen Kommission salutierten und in den Bus stiegen, der sie zum Startplatz bringen sollte.

      P1050253 Building 254 (1024x684).jpg

      P1050289 Buran (1024x684).jpgWährend die Crew ihre letzten Checks an Bord der Soyuz vornahm, aßen Paolos Freunde und ich im Seven Winds Hotel im Raumfahrtbahnhof zu Abend. Anschließend besuchten wir noch das Kosmodrom-Museum, wo wir die Möglichkeit hatten Selfies im Cockpit der Buran zu schießen und uns die riesige Kollektion der sowjetischen und russischen Raumfahrtgeschichte anzuschauen, angefangen vom Start der Sputnik- und Laika-Kapsel bis hin zu aktuellen Experimenten an Bord der ISS.

      Die Soyuz mit Paolo und der Expedition 52 startete um 21:41 Uhr Ortszeit in Baikonur, kurz nach Sonnenuntergang, vor einem perfekten blau- und rosafarbenen Himmel. Wir schauten den Start gemeinsam mit den Familien und Freunden der Ersatz-Crew, welche Mitte September als Expedition 53 starten wird. Obwohl wir knapp zwei Kilometer vom Startplatz entfernt waren, konnten wir den Boden unter unseren Füßen beben fühlen – dafür hatten die besten Blick auf den Start.

      P1050379 Before launch (1024x684).jpg

      Die Soyuz-Triebwerke zündeten und erhellten den Startplatz, die vier mechanischen Arme öffneten sich und schließlich verließ die Rakete langsam den Boden und schoss in den Himmel. Etwa zwei Minuten nach dem Start sahen wir die Abtrennung der Verkleidung, welche wir verfolgten, wie sie langsam wie eine leuchtende Konstellation auf die Erde fiel. Nur sechs Minuten nach dem Start sahen wir die Zündung der zweiten Stufe und wie der Abgasstrahl der Triebwerke breiter wurde. Nach acht Minuten verloren wir die Rakete hinter dem Horizont aus den Augen, die bis dahin bereits den östlichen Teil Russlands erreicht hatte. Nach weniger als neun Minuten war die Soyuz bereits in ihrer vorgesehenen Umlaufbahn und die Crew in der Schwerelosigkeit.

      P1050398 Lift off (1024x684).jpg
      Als die Soyuz um 3:55 Uhr morgens Ortszeit in Baikonur an der ISS andockte, waren wir alle wach und bereit, Paolos Ankunft zu erleben und loszujubeln. Dies spielte sich in der Agat Hall ab, einem alten sowjetischen Militärtheater im Zentrum von Baikonur. Zwei Stunden viele Ansprachen später war es bereits etwa sechs Uhr morgens, die Soyuz-Luke öffnete sich und die neue Crew wurde von Fyodor Yurchikin, Peggy Whitson und Jack Fischer auf der ISS begrüßt. Es ist Tradition, dass die neue Crew ihren ersten Anruf zur Erde vom russischen Service-Modul tätigt, um mit ihren Partnern, Kindern, Eltern und Freunden zu sprechen. Paolos Freunde konnten es nicht erwarten, mit Paolo, der im Weltraum war, von der Erde aus zu sprechen und ihm ihre Freude mitzuteilen, Zeuge dieses Starts, vor allem eines solch wunderschönen Starts, gewesen zu sein.

      Nur fünf Stunden später verließ unser Flugzeug Baikonur in Richtung Moskau. An Bord waren wir, ein Haufen erschöpfter und zufriedener raumfahrtbegeisterter Menschen. Paolos Freunde hatten sich vorher weder untereinander gekannt noch mich. Doch nachdem wir eine solch intensive Woche miteinander verbracht und solch außergewöhnliche Erfahrungen gemeinsam erlebt hatten, fühlten wir uns am Ende wie eine große Familie.“

      Mehr Eindrücke zu Astronauten, Astronautentrainings und Starts gibt es hier:

      Training Solutions bei Telespazio VEGA

      Theoretisch könnte ich Astronaut sein – Interview mit Frank Salmen

      Wie man einem Astronauten beibringt, ein Astronaut zu sein

      EAC Website

      Video: Der Start der Soyuz MS-05

      Vita: Start, Docking und Öffnung der Luke

      Paolo Nespoli auf Twitter

      VITA-Mission auf Flickr

       

 

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