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Willkommen bei Telespazio VEGA Deutschland

Telespazio VEGA Deutschland ist ein etabliertes Consulting-, Technologie- sowie Engineering Services Unternehmen. In den letzten 30 Jahren haben wir uns einen erstklassigen Ruf im Hochtechnologiesegment erarbeitet, in dem Qualität und Zuverlässigkeit von größter Bedeutung sind. Unsere Wurzeln liegen im Bereich der Raumfahrt und die dort gesammelten Erfahrungen bringen uns Vorteile in unseren anderen Kernmärkten Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie.

Telespazio VEGA Deutschland GmbH ist aus der Verschmelzung der Telespazio Deutschland GmbH mit der VEGA Space GmbH Anfang September 2012 entstanden. Dieser Zusammenschluss sollte vor allem dazu dienen, den Anforderungen der Märkte besser zu entsprechen und unseren Kunden weltweit mehr integrierte Serviceleistungen anbieten zu können.
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      | September 2016 |
      Telespazio VEGA Deutschland unterstützt das Ende der Rosetta-Mission

      ​Pressenotiz - Darmstadt, 27. September 2016  

      Das Darmstädter Raumfahrtunternehmen Telespazio VEGA Deutschland, ein Tochterunternehmen von Telespazio (Leonardo/Thales) wird die Schlussphase der ESA-Mission Rosetta unterstützen, welche vom Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESA/ESOC) in Darmstadt gesteuert wird. Die Sonde soll am 30. September 2016 auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko landen.

      Mitarbeiter der Telespazio VEGA Deutschland sind seit Ende der Neunziger Teil der Rosetta-Teams der ESOC in den Bereichen Flugkontrolle, Bodenstationsbetrieb und Flugdynamik. Das Unternehmen war auch an der Entwicklung von wichtigen Bodensystemen für die Mission beteiligt. Nicht zuletzt war dies möglich, weil sich Telespazio VEGA erfolgreich, seit Beginn des Rosetta-Programms, für jeden Rahmenvertrag mit dem ESOC qualifizieren konnte.

      Diese langjährige Unterstützung der Rosetta-Mission, unter der Leitung eines ESA-Flugdirektors, brachte Vorteile sowohl für die Mitarbeiter der Telespazio VEGA als auch für den Kunden ESOC: Die Mitarbeiter erwarben tiefergehendes Wissen und Verständnis für eine einzigartige Mission. Gleichzeitig konnte dank des langfristigen Serviceauftrags dieses Wissen erhalten und optimal für die ESA-Mission eingesetzt werden. Da Rosetta, sobald sie auf dem Kometen aufsetzt, abgeschaltet wird, endet zu diesem Zeitpunkt die Mission. Die Mitarbeiter von Telespazio VEGA, die in den Rosetta-Teams arbeiten, wechseln dann zu Teams anderer Raumfahrtmissionen, die von deren Erfahrung profitieren werden.

      Im Detail war Telespazio VEGA an folgenden Aktivitäten der Rosetta-Mission beteiligt:

      Entwicklung eines Simulators für den Rosetta-Orbiter: Der Simulator wurde am ESOC genutzt, um Flugkontrolle während der verschiedenen Missionsphasen zu unterstützen: LEOP (Start und frühe Umlaufbahn), die Vorbeiflüge und Gravitationsschwünge, Tiefschlaf, Ankunft und Orbit um den Kometen und nun die weiche Landung. Die Trainings und Simulationseinheiten wurden von Telespazio VEGA-Experten geleitet.

      Entwicklung von Bodensystemen: Telespazio VEGA Deutschland entwickelte für die Rosetta Mission sowohl das Missionsplanungs- als auch das Missionskontrollsystem. Sie wurden und werden dazu verwendet die verschiedenen Aktivitäten der Sonde über all die Jahre hinweg zu planen, zu beobachten und zu steuern. Die Entwicklung beinhaltete auch verschiedene Upgrades der Technologien für die Mission.

      Betrieb: Telespazio VEGA-Experten sind Mitglied der ESOC-Teams für Flugkontrolle, Flugdynamik, IKT-Engineering, Bodenstations-Engineering und Verwaltung.

      Philae Lander: Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR MUSC) in Köln beauftragte Telespazio VEGA im Rahmen der Rosetta-Mission. So unterstützte das Unternehmen das DLR für die Landeeinheit Philae mit Technischem Management, der Entwicklung des Philae-Simulators, der Entwicklung des Bodensegments und einer Schnittstelle, um die Zusammenarbeit der internationalen Teams zu ermöglichen. Weitere Aufgabenbereiche bestanden in 3D-Animationen des Landers und Orbiters; und schließlich in der Unterstützung des Flugbetriebs während des Abstiegs, der Landung und der Forschungsaktivitäten auf dem Kometen.

      Telespazio VEGA ist nicht das einzige Unternehmen innerhalb der Leonardo-Finmeccanica-Gruppe, welches zur Mission beiträgt. Viele der Bordinstrumente und auch bodengebundene Instrumente von Rosetta sowie solche an Bord des Philae-Landers wurden von Leonardo-Finmeccanica hergestellt - in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und akademischen Einrichtungen und unter der Koordination der Italienischen Raumfahrtagentur (ASI).

      Im Speziellen lieferte Leonardo-Finmeccanica den sogenannten “Space Drill”, auch bekannt als das Sample Drill and Distribution (SD2) System. Dessen Aufgabe bestand darin, bis zu 30 cm in die Kometenoberfläche zu bohren und Materialproben des Kometen zu sammeln. Zusätzlich zum SD2 entwickelte Leonardo für ASI auch innovative robotische Systeme und technisch hochentwickelte elektrooptische Instrumente, die auf Hyperspektraltechnologien basieren.

      Diese beinhalten den A-STR, Autonomous Star TRacker, welchen Rosetta dazu nutzte, sich im Weltraum zu orientieren und ihre Kommunikationsantennen korrekt auf die Erde auszurichten; die NAVCAM-Kamera, welche die Sonde zur Navigation nutzte; das VIRTIS-Instrument (Visible InfraRed and Thermal Imaging Spectrometer), welches verschiedene thermale Charakteristiken und Beschaffenheit des Kometen maß, das GIADA-Instrument (Grain Impact Analyser and Dust Accumulator), welches Staub und Partikel des Kometen analysierte; und die Photovoltaikanlagen der Sonde. Weitere kleinere Solarpanele, rund zwei Quadratmeter groß, wurden auf dem Philae-Lander installiert, und lieferten Energie für Instrumente an Bord, um Experimente auf dem Kometen durchzuführen.

      Pressekontakt

      Alexandra Sokolowski
      alexandra.sokolowski@telespazio-vega.de
      Tel: +49 (0) 6151 8257-764 
       

      Pressenotiz als pdf

      PressNote_RosettaSoftLanding_German_2016-09-27.pdfPressNote_RosettaSoftLanding_German_2016-09-27.pdf

      Thumbnail: Rosetta approaching comet
      Copyright: Spacecraft: ESA/ATG medialab; Comet image: ESA/Rosetta/NavCam – CC BY-SA IGO 3.0
       

      Weiterführende Links

       
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      | August 2016 |
      Telespazio VEGA sichert Geschäftsbeziehungen mit ESOC für weitere fünf Jahre

      Pressemitteilung - Darmstadt, 3. August 2016  

      ​Das Darmstädter Raumfahrtunternehmen Telespazio VEGA Deutschland, Tochtergesellschaft von Telespazio (Leonardo/Thales) hat sich erfolgreich für den Rahmenvertrag mit dem Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESOC) der European Space Agency (ESA) qualifiziert. Für die kommenden fünf Jahre kann das Unternehmen so über 160 bestehende Arbeitsplätze sichern und bietet ihnen somit auch Planungssicherheit.

      Die Aufgabengebiete des Rahmenvertrags reichen von der Systementwicklung bis hin zum 24/7-Betrieb von Satelliten. Konkret ausgeschrieben waren die Disziplinen Satellitenbetrieb, Betriebs-Engineering, IT-Dienstleitungen, Bodenstationsbetrieb, Systementwicklung und Flugdynamik & Navigation. Das Konsortium unter Leitung von Telespazio VEGA war das einzige, das für alle sechs Disziplinen ein Angebot einreichte. Darüber hinaus schnitt das Konsortium im Vergleich zu seinen Mitbewerbern über alle Disziplinen hinweg mit sehr guten Bewertungen im Gesamtranking ab. 

      Diese Bestnote wird sich auch positiv auf die Sicherung der Auftragslage aller Konsortialmitglieder auswirken, in welchem weitere deutsche Firmen wie Serco Services, CGI Deutschland, Hessentech, Solenix Deutschland, Thorn Sicherheits GmbH, VisionSpace Technologies, PosiTim sowie die TU Darmstadt, vertreten sind.

      Aktuell deckt das Konsortium bereits 47% des Auftragsvolumens in den sechs ausgeschriebenen Disziplinen ab.

      Sigmar Keller, Chief Executive Officer, zeigte sich sehr erfreut über die starke Position des Unternehmens in der Darmstädter Raumfahrt. 

       „Es ist das erste Mal, dass ESOC so viele Arbeitsbereiche in einem Vertrag ausschreibt. Der Rahmenvertrag ist definitiv einer der wichtigsten für unser Unternehmen und wir sind sehr stolz auf das erzielte Ergebnis. Es unterstreicht sowohl unsere langjährige Beziehung zum ESOC als auch die exzellente Zusammenarbeit mit den Konsortialpartnern.“

      PR_ESOC Frame Contract_ German_2016_08_03.pdfPR_ESOC Frame Contract_ German_2016_08_03.pdf

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      | Juli 2016 |
      Australien – Hubschraubersimulator ist betriebsbereit

      ​Während der letzten 12 Monate hat das Training Solutions Team bei Telespazio VEGA unter Hochdruck gearbeitet: Nun ist der Simulator für den australischen MRH90 Hubschrauber, genannt ‚Aircraft Systems Trainer‘ (AST), fertiggestellt. Zum AST gehört unter anderem ein Cockpitreplik, welches letzte Woche an die Airbus Group Australia Pacific geliefert wurde. Zum Einsatz kommen soll der AST an der Rotary Wing Aircraft Maintenance School (RAMS) der australischen Armee in Oakey, Queensland, Australien.

      Aufbau abgeschlossen

      Der Aufbau besteht aus dem nachgebauten Cockpit, welches nach Australien verschifft und dort wieder zusammengebaut wurde; der IT-Infrastruktur, bestehend aus einem Server und etwa 20 PCs und einem vernetzten Schulungsraum, in welchem sich zwölf Arbeitsstationen für Studenten mit je vier Bildschirmen und eine Konsole für den Ausbilder befinden.

      Kundenschulung

      Vor der Endabnahme und Bewertung, die im Rahmen des so genannten ‚Final Acceptance Test and Evaluation‘ (FATE) stattfindet, wurde noch eine Reihe von Schulungen für die Ausbilder der australischen Streitkräfte durchgeführt. Darin wurde ihnen gezeigt wurde, wie sie den Simulator bedienen und warten können. Nach der Inbetriebnahme soll die Hardware des AST von den Airbusmitarbeitern vor Ort gewartet werden. Bereits nach dem ersten Schulungstag waren ersten Erfolge sichtbar:

      • So waren die zukünftigen Ausbilder am Ende des ersten Tages so vertraut mit dem System, dass sie eine Wartungsprozedur von 230 Schritten innerhalb von weniger als einer Stunde ausführen konnten,
      • Ausbilder, die mit dem echten Hubschrauber arbeiten, konnten den AST auf Anhieb bedienen.

      Endabnahme und Bewertung

      Am 15. Juli war es endlich soweit und die erste Betriebsfähigkeitsprüfung, genannt ‚Test Readiness Review‘ (TRR), für die Endabnahme und Bewertung (FATE) des MRH90AST war bestanden!

      Nachdem dieser wichtige Meilenstein erreicht wurde, ist der erfolgreiche Abschluss des Projekts in greifbare Nähe gerückt. FATE wird noch eine weitere Woche dauern und der AST wird noch von einigen Endnutzern auf Herz und Nieren geprüft werden.

      MRH90 AST Kangaroo team.jpg

      Das MRH90 AST "Känguru-Team" schaut sich den echten MRH90-Hubschrauber an.

      Wissenswertes über das MRH90 AST Projekt

      Der australische Hubschrauber MRH90 ist seiner europäischen Version, dem NH90 TTH sehr ähnlich. Bereits im Rahmen seiner NH90-Trainingsproduktlinie hatte Telespazio VEGA Deutschland einen virtuellen Wartungstrainer (VMT) entwickelt, der nun bei den niederländischen, schwedischen, norwegischen und französischen Streitkräften im Einsatz ist. Mit dem MRH90 AST wird ein weiteres Mal das Vertrauen bestätigt, welches die Kunden seit über 20 Jahren in die simulationsbasierten Trainingslösungen von Telespazio VEGA setzen.

      Weiterführende Links

      Pressemitteilung 23. März 2015: Telespazio VEGA Deutschland entwickelt Aircraft Systems Trainer für den MRH90-Hubschrauber

 

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