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Willkommen bei Telespazio VEGA Deutschland

Telespazio VEGA Deutschland ist ein etabliertes Consulting-, Technologie- sowie Engineering Services Unternehmen. In den letzten 30 Jahren haben wir uns einen erstklassigen Ruf im Hochtechnologiesegment erarbeitet, in dem Qualität und Zuverlässigkeit von größter Bedeutung sind. Unsere Wurzeln liegen im Bereich der Raumfahrt und die dort gesammelten Erfahrungen bringen uns Vorteile in unseren anderen Kernmärkten Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie.

Telespazio VEGA Deutschland GmbH ist aus der Verschmelzung der Telespazio Deutschland GmbH mit der VEGA Space GmbH Anfang September 2012 entstanden. Dieser Zusammenschluss sollte vor allem dazu dienen, den Anforderungen der Märkte besser zu entsprechen und unseren Kunden weltweit mehr integrierte Serviceleistungen anbieten zu können.
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      | April 2016 |
      Wie Sentinel-1B uns beschäftigt hält

      Menschen auf der ganzen Welt am 22. April 2016 um 23:02 zentraleuropäischer Zeit gespannt auf den europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Guyana, blicken: von hier aus wird der nächsten Start eines Satelliten der Sentinel-Serie stattfinden. Und während für einige Teams die Arbeit hier erst beginnt, wird es für andere der Höhepunkt ihrer Aktivitäten sein und für noch andere wird sich der Tagesablauf genau jetzt verändern.

      Nimmt man zum Beispiel nur einmal die Teams von Telespazio VEGA Deutschland, so haben viele Spezialisten aus unterschiedlichen Bereichen zur ESA-Mission von Sentinel-1 beigetragen und dies sowohl für die A- als auch für die B-Version des Satelliten: zum Beispiel mit Systemen für das Bodensegment, Systems Engineering oder Dienstleistungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie.

      In den vergangenen Monaten war ein Team von Telespazio VEGA damit betraut, die benötigte ICT-Infrastruktur von Sentinel-1B im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESA/ESOC) in Darmstadt vorzubereiten; unter anderem für den Start des Satelliten und natürlich auch für die darauf folgende LEO-Phase (Launch and Early Orbit). Nach deren Abschluss wird das Team wieder zu seiner „Alltagsaufgabe“ übergehen: Einen reibungslosen Routinebetrieb sicherstellen.

      Für das Telespazio VEGA-Team, welches an einem Kernstück des Bodensegments gearbeitet hat, hat der Start jedoch eine ganz andere Bedeutung: Dieses Team hat im Auftrag der ESA bereits viel früher an der Entwicklung des Sentinel-1 Payload Data Ground Segments mitgewirkt; die zwei wichtigsten Teilsysteme, die  PDGS-Überwachung und-Berichterstattung (PMR) und die PDGS-Ressourcenkontrolle, -Überwachung, -Alarm und Kontrolle (RMA) – werden bereits bei sieben Sentinel-1-Stationen eingesetzt und sind seit dem Start von Sentinel-1A am 3. April 2014 auch in Betrieb. ESA's Sentinel-Satelliten, der jetzt seinem baugleichen Zwillingsbruder in die Umlaufbahn folgen wird, erwarten also zur Erfüllung seiner Aufgabe bereits getestete und funktionierende Systeme und gut eingespielte Serviceteams.

      Diejenigen, für die der Launch wohl am aufregendsten sein wird, sind die Teams, die bei der ESOC arbeiten. Einige davon sind ebenfalls Telespazio VEGA-Mitarbeiter und sind für die für den Flugbetrieb oder den Bodenbetrieb zuständig - unter der Gesamtleitung eines ESA-"Flugdirektors". Erst nach dem Start werden sie zum ersten Mal Kontakt mit dem Satelliten haben. Für diesen „Moment“ und den anschließenden Satellitenbetrieb wurden sie von ausgebildeten, so genannten Simulation Officers, ausgebildet; darunter auch von einem Telespazio VEGA-Kollegen. Natürlich hoffen wir, dass die Simulationen realistisch genug waren, um den Übergang zum echten Betrieb so reibungslos wie möglich zu gestalten – und dass in diesem Fall der Wechsel zum „neuen“ Tagesablauf nicht ganz so spürbar sein wird.

      Über Sentinel-1B und Copernicus

      Die Sentinels, eine neue Flotte von ESA-Satelliten, liefern eine Fülle an Daten, die zentrales Element von Europa's Copernicus-Programms sind. Der erste seiner Reihe, Sentinel-1, hat ein fortschrittliches Radarinstrument an Bord und liefert damit tagein-tagaus bei jedem Wetter Bilder der Erdoberfläche.

      Thumbnail: Sentinel-1B auf dem Weg in seine Umlaufbahn (ESA / ATG medialab) 


       Weiterführende Links

      Telespazios Rolle im Copernicus-Programm und in Sentinel-1B

      Copernicus-Programm Website

      ESA und Copernicus und speziell Sentinel-1B - ESA Satellitenbetrieb in Darmstadt

      EUMETSAT und Copernicus

      Telespazio VEGA Deutschland und Sentinel-3: PDGS - Satellitenbetrieb

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      | April 2016 |
      Agriloc User Workshop zu Gast bei Telespazio VEGA

      Wer schon einmal in einem Traktor gesessen hat, bekommt schnell den Eindruck, dass es sich hierbei um ein fahrendes High-Tech-Kontrollzentrum handelt. Vorbei sind die Zeiten der ländlichen Offline-Romantik. Heute sind landwirtschaftliche Maschinen nicht nur voll digital und automatisiert; sie sind auf eine permanente Verbindung zum Internet angewiesen, selbst dann, wenn 30 Schulkinder im vorbeifahrenden Bus gerade ihr Smartphone zücken und das Mobilfunknetz für sich beanspruchen. 

      Diese Lücke versucht das Projekt agriloc zu schließen, welches letzte Woche zum ersten Mal in den Räumlichkeiten von Telespazio VEGA Deutschland zu Gast war. Im bereits dritten User Workshop wurden die Anforderungen der Großlandwirte, Endnutzer und Experten besprochen, die auf permanente Anbindung zum Internet angewiesen sind, zum Beispiel zur zentimetergenauen Positionsbestimmung und automatischen Steuerung des Traktors.

      Der Traktor geht online: Über Satellit

      Mit dabei waren auch diejenigen Unternehmen, die die neue Technologie entwickeln und Feedback von Endnutzern und Anwendern dringend brauchen. So entwickelt Telespazio VEGA zum Beispiel ein Satellitenmodem, das einfach im Traktor eingebunden werden kann. Bei schlechter GSM- oder LTE-Verbindung springt dieses Modem automatisch an und übernimmt die Datenübertragung über Satellit. Bei Testkampagnen kann der Fahrer mit einer App prüfen, über welchen Verbindungsweg gerade Daten übertragen werden. Die nötige Uplink- und Downlink-Bandbreite kommt dabei auch aus dem Hause Telespazio. Workshop photo.png
      Die Teilnehmer des agriloc-User-Workshops: Nutzer von und Experten für Satellitentechnologie, landwirtschaftliche Maschinen und Testing.
       

      Osman Kalden leitet diese Entwicklung bei Telespazio VEGA und war sehr zufrieden mit dem Feedback aus dem Workshop. „Es ist sehr wichtig Endnutzer hier zu haben und direktes Feedback zu erhalten. Ganz einfache Fragen entscheiden nämlich darüber, ob das System irgendwann genutzt wird. Zum Bespiel, ob die Anschlüsse des Modems in den Traktor passen, wie leicht es zu handhaben ist, ob die Bandbreite so ausreicht, wie ausfallsicher es sein muss oder welche Leistung die Landwirte erwarten. Das sind alles Fragen, die uns die Experten aus ihrer Praxiserfahrung beantworten können.“

      Genau getestet – genau gesteuert

      Mit permanenter Anbindung zum Internet und mit genauen Positionsdaten kann auch John Deere, internationaler Hersteller von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, seine Produkte verbessern: Genauere Positionsdaten bedeuten auch, dass die automatische Steuerung weiterentwickelt werden muss. Und dann ist da natürlich die Frage an den Endnutzer: Wie genau kann und wie genau muss die Steuerung sein? Auf großen landwirtschaftlichen Flächen zählt am Ende jeder Zentimeter und jedes Grad Abweichung.

      Ob dieses Zusammenspiel am Ende auch funktioniert, klärt die DLG, deren Vertreter den Workshop aufmerksam mitverfolgten. Denn nur, wenn eine neue Technologie auch erfolgreich getestet und zertifiziert wurde, kann sie nach Abschluss der Demo-Phase im März 2018 an  den Markt gehen und vielen Endnutzern zugutekommen.

      „Es wird noch viele weitere User Workshops geben, bevor wir ein Produkt haben, das in Serie gehen kann,“ so Osman Kalden weiter. „Bis dahin müssen wir weiter entwickeln, testen und uns immer wieder rückversichern, dass wir den Kunden, also den Landwirten, das Produkt geben, das sie brauchen.“

      Als Abschluss des Workshops durften die Teilnehmer jedoch zunächst ihr Fachgebiet verlassen um an einer Führung durch das nahegelegene Raumfahrtkontrollzentrum ESOC teilnehmen. Auch hier kennt man sich mit präziser Navigation aus: Auf der Erde und natürlich auch auf Reisen zu entfernten Kometen.

      Thumbnail: John Deere

      Weiterführende Links

      Agriloc Website

      Agriloc auf der ESA ARTES 20 Website

      John Deere Website

      DLG Website

      Internet über Satellit - Das Angebot in Deutschland

      Networks & Connectivity bei Telespazio

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      | April 2016 |
      Telespazio VEGA-Mitarbeiter nimmt an Suborbitalflugprogramm teil

      Forschung in Schwerelosigkeit zu betreiben ist zugegebenermaßen nichts Neues. Telespazio VEGA ist schon seit vielen Jahren in diesem Bereich aktiv und hat Forscher dabei unterstützt, das richtige Suborbitalfahrzeug für ihre Nutzlasten und Forschungsziele zu finden.

      Neu in diesem Jahr ist allerdings, dass Ahmed Farid, seines Zeichens Angestellter bei Telespazio VEGA, sich erfolgreich bei einem Programm namens POSSUM beworben hat, mit dem er tatsächlich an Suborbitalflügen und Simulationen teilnehmen wird. Unterstützt von Telespazio VEGA, hat seine Schulung vor Ort diese Woche begonnen und wir erwarten spannende Einblicke!

      Abgesehen von Simulationen und den echten High-G Flüge, wird Ahmed an Schulungen teilnehmen, durch die er unter anderem mehr erfahren wird über die Mesosphäre, das Konzept der Fernerkundung, die Beobachtung von leuchtenden Nachtwolken, Luft- und Raumfahrtphysiologie und eben auch darüber, wie man einen Raumanzug verwendet. Neuigkeiten über seine Aktivitäten werden auf der POSSUM Facebook Fanseite oder auch über den Telespazio VEGA Twitter Account zu finden sein.

      Über POSSUM

      Das PoSSUM-Projekt (‚Polar Suborbital Science in the Upper Mesosphere‘) ist ein gemeinnütziges Suborbitalforschungsprogramm, welches sich mit der kontinuierlichen Beobachtung der oberen Erdatmosphäre beschäftigt. PoSSUM wird dabei mit den Raumfahrzeugen von einem NASA Programm unterstützt, welches mit der Durchführung des 'Experiments zur Erlangung von Bildmaterial von nachtleuchtenden Wolken und Tomographie’ betraut ist.

      Ziel der Mission ist es, mithilfe der jetzt aktuellen Generation von kommerziellen Raumfahrzeugen, neuartige Forschung in der oberen Erdatmosphäre zu betreiben. Nebenprodukt der Forschung soll ein besseres Verständnis der im Zuge des Klimawandels entstehenden Gase sein. Die Absolventen des wissenschaftlichen Astronautentrainingsprogramms werden helfen, dieses Wissen weltweit bekannt zu machen und auch ein Verständnis dafür anstreben, dass für ein globales Problem wie den Klimawandel nur eine globale Lösung die Antwort sein kann. Die Absolventen kommen aus über zwanzig Ländern und aus sechs Kontinenten.

      Suborbitalflüge mit Telespazio VEGA

      Telespazio VEGA Deutschland bietet eine wettbewerbsfähige Möglichkeit an, Schwerelosigkeitsbedingungen im Weltraum durch flexible und kosteneffiziente Suborbitalflüge zu erreichen.  Telespazio VEGA liefert hierzu ein Rundumpaket, welches alle Schritte des Suborbitalflugs beinhaltet, von der Erstberatung über die Integration der Nutzlast, bis hin zum Rücktransport der Nutzlast nach dem Flug.


      Weitere Links

      POSSUM auf Facebook und auf Twitter

      Telespazio VEGA auf Twitter

      Suborbitale Flüge - Unser Angebot

      SubSpace Fact Sheet

 

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