Ich bin ein 36-jähriger Meteorologe und Familienvater, der sich schon immer für die Wissenschaft, IT und die Luft- und Raumfahrt interessiert hat.  Hier bei Telespazio VEGA arbeite ich nicht nur als atmosphärischer Fernerkundungswissenschaftler an zukünftigen europäischen Weltraummissionen, sondern auch als Teamleiter einer Gruppe von Telespazio VEGA-Mitarbeitern bei unserem Kunden EUMETSAT.

Was genau ist also meine Aufgabe hier bei Telespazio VEGA?

Ich programmiere einen Referenzprozessor. Sollte das jetzt ein wenig langweilig klingen, dann möchte ich daran erinnern, dass Gewitter zu den gefährlichsten - wenn auch wunderschönen und aufregenden - Vorkommnissen in unserem täglichen Wetter gehören. Blitz, Donner, heftige Windböen, Hagel, kräftige Regenfälle und manchmal sogar Wirbelstürme können Teil eines starken Gewitters sein und somit nicht nur alle Menschen auf dem europäischen Festland bedrohen, sondern auch die gesamte Luftfahrt oder auch einzelne  Fischer auf dem Viktoriasee im fernen Afrika. Der Zusammenhang mit einem Referenzprozessor wird vielleicht nicht gleich klar und man sollte hinzufügen, dass „mein“ Referenzprozessor nicht nur ein Drittel der Erdatmosphäre simuliert, inklusive der Gewitter, Blitze, Wolken und der Erdoberfläche, sondern auch noch eine Simulation des zukünftigen Imager-Satelliten erstellt, der bis spätestens 2049 alle 0,001 Sekunden ein Drittel der Erdoberfläche auf Blitzimpulse absuchen wird.  Dafür, dass ich Meteorologie studiert habe, ist das doch gar nicht so schlecht und um einiges interessanter, als im Fernsehen das Wetter anzusagen. Dieses Instrument, zusammen mit den Tests und Checks und weiteren detaillierten Filtermöglichkeiten meines Referenzprozessor, wird hoffentlich die Genauigkeit der Wettervorhersagen in Zukunft weiter verbessern, sich hilfreich für Klimatologie und Luftfahrt erweisen und dazu dienen, Menschen, die in abgelegenen Gebieten der Erde leben, wie zum Beispiel am Viktoriasee oder in Zentralafrika, vor aufkommenden Unwettern zu warnen.

Was ist die Geschichte hinter deiner Anstellung bei Telespazio VEGA (Welche Entscheidungen, Interessen oder Ereignisse brachten dich in deine heutige Position)?

Vor etwas mehr als 3 Jahren habe ich mich entschieden, die Welt der Wissenschaft zu verlassen und mich der angewandten Meteorologie zu widmen. Grund dafür war vor allem, dass ich bis dahin in einer sehr hierarchisch strukturierten Institution beschäftigt war, in der jungen Forschern und Wissenschaftlern mit neuen Ideen wenig Raum gegeben wurde, diese zu verwirklichen.  Daher entschied ich mich, mich in meinem Berufsfeld einmal genauer nach weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten umzuschauen. In dieser Zeit traf ich einige Telespazio VEGA Mitarbeiter auf einer internationalen Konferenz. Einige Gespräche und Kaffees später, war ich bereits felsenfest davon überzeugt, dass Telespazio VEGA genau die richtige Firma für mich wäre. Nach ein paar freundlichen Emails und Gesprächen mit der Personalabteilung, einem netten Vorstellungsgespräch mit meinem Abteilungsleitervorgänger und einem harten Vorstellungsgespräch bei unserem Kunden hier in Darmstadt, wurde mein Traum, für Telespazio VEGA zu arbeiten, Realität.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Alles dreht sich um Wissenschaft, darum, Code zu schreiben, um Management, um nette Kollegen, den Austausch von Gedanken und um einen sehr ambitionierten Kunden. Also alles in allem um eine bunte Mischung, einen immer gleichen Arbeitstag habe ich eher weniger. 

Was magst du an deinem Job? Was macht ihn für dich so einzigartig?

Der Teamgeist, den ich in meiner beruflichen Vergangenheit so sehr vermisst habe. Jetzt fand ich ihn in der ganzen Firma und zwar ohne Ausnahme. Die Mitarbeiter bilden wirklich ein Team, haben offene Türen und man bekommt alle Unterstützung, die man sich nur wünschen kann. Das ist es, was ich an meiner Arbeit so liebe und was es so einzigartig macht, für Telespazio VEGA zu arbeiten.

Was waren bis jetzt deine Höhepunkte?

In meiner Zeit hier in Darmstadt gab es gleich drei Höhepunkte meiner beruflichen Karriere:

  1. Als ich Teamleiter für eine Gruppe Mitarbeiter beim Kunden wurde;
  2. Meine aktive Teilnahme an einem Komitee zur Verbesserung der internen Kommunikation bei Telespazio VEGA;
  3. Nachdem ich bereits in einer wissenschaftlichen und unterstützenden Abteilung beim Kunden gearbeitet hatte, wurde ich eingeladen, mich für eine andere, technische Position für dasselbe Projekt zu bewerben.

Was sind in deinen Augen die „Stärken“ von Telespazio VEGA?

Die Vielfalt meiner Aufgaben. Ich arbeite nicht nur als Wissenschaftler sondern auch als Codeschreiber, Ingenieur, Teamleiter und dann auch noch als Berater für Kommunikationsfragen. Ich friste hier kein einseitiges Wissenschaftlerdasein, sondern kann mich mit allen möglichen interessanten Themen beschäftigen. Bei Telespazio VEGA gibt es immer Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln.

Mit welchen 3 Worten würdest du Telespazio VEGA beschreiben?

Zukunftsorientiert – offene Türen – teamorientiert.

Was würdest du zukünftigen Bewerbern von Telespazio VEGA empfehlen? Welchen Rat hättest du für sie (z.B. für ihr Vorstellungsgespräch)?

Seien Sie einfach Sie selbst und versuchen Sie, alle unterschiedlichen Angebote wahrzunehmen, die sich den Mitarbeitern von Telespazio VEGA eröffnen. Überlegen Sie sich einfach, wo Sie in ein paar Jahren sein wollen und Sie haben hier die besten Chancen, dass es funktioniert!


Zurück zur Übersicht

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.