1960 - 1969

Gründerjahre - Als Teil der Telespazio-Gruppe sind wir auch Teil der Geschichte der Erforschung des Weltraums durch den Menschen. Seit der Gründung von Telespazio im Jahre 1961 sind wir stolz darauf, auf Meilensteine der Weltraumgeschichte zurückschauen zu können, an denen wir aktiv beteiligt waren, so wie die Satelliten-TV-Testübertragung der Olympischen Spiele 1964 in Tokio oder die Übertragung der Mondlandung 1969.

1970 - 1979

Präsenz in Deutschland - In Deutschland ist Telespazio VEGA seit über 40 Jahren in der Weltraumindustrie tätig und hat die Gründung der ESA im Jahr 1975 genauso miterlebt, wie den Start des allerersten Meteosat-Satelliten im Jahr 1977. Seit der Entstehung der Unternehmen, aus denen zwischenzeitlich Telespazio VEGA Deutschland geworden ist, haben wir gemeinsam mit dem Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) am Betrieb und der Planung vielerlei Missionen und Programme gearbeitet.

 

1980 - 1989

Wachsende Raumfahrtaktivitäten - In den 80er Jahren fand unsere Leidenschaft und Kompetenz immer mehr Anerkennung innerhalb der Raumfahrtindustrie. In diesem Jahrzehnt haben wir unsere Entwicklungsarbeit für Überwachungs- und Kontrollsysteme verstärkt, für Bodenstationen ebenso wie für Raumfahrzeuge wie Ulysses (eine ESA/NASA-Mission), ERS-1 und ERS-2 (beide ESA). Mit der Gründung von EUMETSAT im Jahr 1986 erweiterte sich unser Kundenstamm: Das erste Steuerungssystem für Meteosat wurde von unseren qualifizierten Ingenieuren entwickelt.

Unsere Kompetenz konnten wir auch bei der Unterstützung und Wartung des multiplen Satellitenunterstützungssystems (M3S) unter Beweis stellen, dem Vorgänger des heutigen satellitengestützten Steuerungs- und Betriebssystems (SCOS). Schon damals wurden wir in die zukünftige Befehlskette von SCOS, den CCSDS Frame Standard, involviert.

Zur selben Zeit nahmen wir unsere Beziehungen zum Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) auf. Unser erster Auftrag, für die Flugbetriebsvorbereitung des zukünftigen Columbus-Moduls, kam dann im Jahr 1983 - der Beginn unserer Aktivitäten in der bemannten Raumfahrt.

Die 80er Jahre waren auch spannende Zeiten für die Erforschung des Weltraums: Mit der Entwicklung von zwei Simulatoren trugen wir zum Erfolg der astrometrischen Mission Hipparcos der ESA ebenso bei, wie zum Erfolg von Giotto, einer unbemannten europäischen Raumsonde, die den Halley’schen Kometen jagte.

1990 - 1999

Technologietransfer - Unsere Erfahrung und Anpassungsfähigkeit waren ausschlaggebend dafür, dass sich unser Portfolio in den 90er Jahren immer mehr erweiterte. Wir entwickelten Simulatoren für die Ausbildung von Hubschrauberpiloten und U-Booten, engagierten uns in der Astronautenausbildung und schufen die Grundlage für unsere Flugverkehrsdienste sowie für innovative Lösungen in der Forschung unter Schwerelosigkeit.

Unsere Aktivitäten im Kernbereich Raumfahrt erhielten in den 90er Jahren einen weiteren Schub: Während Kunden wie die ESA uns mit der Unterstützung bei Missionsvorbereitungen für Envisat, Artemis, Olympus und Eureka betrauten, bauten wir gleichzeitig unsere Beratertätigkeit bei EUMETSAT aus.

Unser Engagement in der bemannten Raumfahrt erreichte an Weihnachten 1997 einen aufregenden Höhepunkt, als eine Trägerrakete ein von unseren Mitarbeitern entworfenes Experiment an die MIR-Station lieferte. Es bestand aus einem Laptop, mit dem Astronauten ausgewählte Wartungsverfahren trainieren konnten. Was damals noch absolut revolutionär erschien, ist heute Stand der Technik.

Die 90er Jahre markierten auch den Beginn unserer Expertenposition im Bereich der Satellitennavigation. Die Diskussionen zur Schaffung einer öffentlich-privaten Partnerschaft für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo führten zu unserer Mitarbeit in mehreren GNSS-Ausschüssen der Europäischen Kommission.

2000 - 2009

Anerkennung seitens der Branche - Der Beginn dieses Jahrtausends markierte nicht nur für uns und durch unsere Beteiligung das Zeitalter der großen Raumfahrtprogramme, von Europas Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, der Internationalen Raumstation, über die Ausbildung der Astronauten und die dazugehörige Astronautentrainingsdatenbank, dem europäischen Satellitennavigationssystem Galileo bis hin zu interplanetarischen Missionen wie Rosetta und ExoMars.

In dieser Zeit haben wir auch das Vertrauen und die Loyalität von internationalen Kunden in der Luftfahrtbranche gewinnen können, zum Beispiel durch unseren Einsatz in der Initiative zur Vereinheitlichung, Harmonisierung und Synchronisierung der Dienste im Rahmen des europäischen Flugverkehrsmanagements (SESAR). Darüber hinaus gelang es uns auch, unsere Beziehungen zu Hubschrauberherstellern und Ausbildungseinrichtungen zu vertiefen, wodurch unsere Expertise auch bei mehreren Hubschraubertrainingssystemen nachgefragt wurde.

2010 - Heute

Wandel und Veränderung - In der zweiten Dekade dieses Jahrhunderts erlebte Telespazio VEGA Deutschland ein beachtliches Wachstum und eine Reihe von Veränderungen. Änderungen in unserer Struktur, in unserer Organisation und nicht zuletzt die Änderung unseres Firmennamens, stellten unsere Positionierung auf dem Markt neu infrage. Mit dem Wandel ergab sich jedoch auch die Gelegenheit, unser Angebot neu zu definieren, unsere Position innerhalb von Luft- und Raumfahrtverbänden, wie dem BDLI, zu stärken und die Zusammenarbeit mit den Hauptauftragnehmern für die Systementwicklung, wie z. B. die Hubschrauber-Trainingssysteme, zu intensivieren. Das Angebot unserer Muttergesellschaft im Bereich Satellitenkommunikation ermöglichte uns zudem den Zugang zu und die Teilnahme an politischen Arbeitsgruppen, die die digitale Infrastruktur Deutschlands gestalten.

"Wir sind stolz darauf, uns einen so guten Namen in der Luft- und Raumfahrtbranche gemacht zu haben und unser erklärtes Ziel ist es, immer nur mit Spitzenleistungen zu überzeugen. Wir leben in interessanten und durchaus herausfordernden Zeiten, sozusagen am Beginn einer neuen Weltraum-Ära, und unsere Möglichkeiten sind unbegrenzt."- Sigmar Keller


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